Adressierarten
9 Adressierarten: was wohin gedruckt wird, welche Daten wir brauchen – mit Handanteil und Richtpreis
Neun Adressierarten, sortiert nach zwei Fragen: Worauf steht die Anschrift – Anschreiben, Kuvert, Karte, Etikett oder Heft – und wie viele Felder ändern sich je Empfänger? Adressdruck liegt bei 3 ct bis 8 ct je Sendung, jede personalisierte Seite bei 6 ct bis 14 ct (Preisstand 2026, Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster); gedruckt wird in unserer Zentrale Moravská Třebová, der Andruck mit Echtdaten folgt am Tag nach Dateneingang.
Wie ordnet man ein Mailing der richtigen Adressierart zu?
Wie findet man die passende Adressierart für ein Mailing? Zuerst zählt der Adressträger. Liegt ein Anschreiben hinter einem Fenster, druckt man die Anschrift auf das Papier und nicht auf die Hülle. Hat die Hülle kein Fenster oder ist sie schon gefüllt und verschlossen, kommt die Anschrift direkt darauf. Verträgt die Oberfläche keine Tinte – Folie, stark gestrichene Kartons, dunkles Kraftpapier –, wird ein Etikett gedruckt und aufgeklebt. Karten, Selfmailer, Kataloge und Zeitschriften reisen ohne Hülle; hier trägt das Produkt selbst die Anschrift, entweder im Direktdruck oder auf einem Etikett.
Welche Rolle spielt der Grad der Personalisierung? Die zweite Frage ist, wie viel sich je Empfänger ändert. Ein Adressblock mit Anrede ist die einfachste Stufe. Kommen Kundennummer, Aktionscode oder der Name des zuständigen Beraters im Brieftext dazu, wird aus dem Adressieren eine Personalisierung mit mehreren variablen Feldern und Fallback-Regeln. Mehrseitige Serienbriefe verlangen, dass alle Seiten eines Empfängers zusammenbleiben. Gibt es zwei personalisierte Teile – Anschreiben und Antwortkarte –, müssen beide zueinander finden; dieses Zusammenführen erledigen wir von Hand und prüfen jedes Paar an der Kundennummer. Eine Sonderstellung hat die gemeinsame Datei für Deutschland und Österreich: Sie wird getrennt, getrennt sortiert und in zwei Einlieferungen übergeben.
Was gilt für alle neun Arten? Vor der Datei steht der AV-Vertrag, danach die Dateiprüfung mit Prüfbericht (6,00 € bis 15,00 € je 1.000 Datensätze), der Andruck mit 10 Musterstücken aus echten Datensätzen, der Druck in sortierter Reihenfolge und eine Stichprobe alle 250 Sendungen. Sortieren, Bündeln und Einlieferungsliste kosten 12,00 € bis 22,00 € je 1.000 Sendungen (Preisstand 2026, Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Auf jeder Unterseite finden Sie, welche Spalten wir brauchen, woran Mailings dieser Art typischerweise scheitern, einen Zeitplan in fünf Schritten und ein durchgerechnetes Beispiel. Porto zahlen Sie direkt beim Zusteller – es ist nicht Teil unseres Angebots; wir bereiten die Auflage so vor, dass Sie die Rabattstufen nutzen können.
Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.
Zeitplan
- Dateinach AV-Vertrag auf vereinbartem Weg, Prüfbericht am selben Tag
- Andruck10 Musterstücke aus Echtdaten am Tag nach Dateneingang
- AbholungDrucksachen per Spedition, gebucht binnen 24 Stunden
- Druck und Sortierungab Freigabe, rund 15.000 Sendungen je Arbeitstag
- ÜbergabeEinlieferungsliste, Paletten zum Einlieferungspunkt
Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).