Postkarten und Selfmailer adressieren und personalisieren
Karten und Selfmailer tragen die Anschrift selbst – kein Kuvert, keine Beilage. Wir drucken Adresse und auf Wunsch einen Code oder eine persönliche Zeile auf die Anschriftseite, zusammen 3 ct bis 14 ct je Karte (Preisstand 2026, Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster), je nachdem, ob nur die Adresse oder auch ein Text personalisiert wird. Dazu kommen rund 1 s Handarbeit je Sendung für Bündeln und Behälter.
Richtwert 20263 ct – 14 ct je Sendung · Handanteil rund 1 s je Sendung (Voreinstellung im Mailingrechner)
Postkarte, Maxikarte, gefalzter Selfmailer
Adressdruck
ohne Kuvert-Durchlauf
Postkarte
Was wird wohin gedruckt?
Adressträger ist die Rückseite der Postkarte oder Maxikarte beziehungsweise die Außenseite des gefalzten Selfmailers.
Die Anschrift gehört in die rechte Hälfte, unter die Zone für den Freimachungsvermerk; links bleibt Platz für Ihren Text, einen
Gutscheincode oder einen persönlichen Gruß. Den unteren Streifen der Karte halten wir frei, dort bringt der Zusteller seine Codierung
auf.
Karten sind steifer als Papier und oft gestrichen. Wir drucken variable Daten schwarz im Inkjet- oder Laserverfahren und stimmen das
Verfahren auf die Oberfläche ab: Auf matt gestrichenem Karton sitzt Laser gut, auf unbeschichteten Naturkartons trocknet Inkjet
schnell. Heikel ist ein vollflächiger Glanz- oder UV-Lack – bitten Sie Ihre Druckerei, das Adressfeld und das Codefeld unlackiert zu
lassen. Beim Selfmailer muss der Falz so geschlossen sein, dass er in der Maschine nicht aufspringt; ein Klebepunkt oder eine
Verschlussklappe gehört ins Layout, nicht ins Adressieren.
Welche Daten und Vorlagen brauchen wir?
Neben den Adressspalten der Datei (CSV oder Excel) bringen Karten meist ein bis drei weitere Felder: einen
Gutschein- oder Aktionscode, einen Filialnamen und eine Kurzanrede für die Textseite. Jede Spalte bekommt eine Überschrift und einen
Fallback – etwa „Ihre Filiale in Ihrer Nähe“, wenn das Filialfeld leer ist.
Zur Vorlage gehören das PDF der Karte mit markierten Feldern für Anschrift und Code, zehn unbedruckte Karten aus der Auflage für
den Test und, wenn vorhanden, eine Karte aus einem früheren Versand als Referenzstück. Die Karten liefert Ihre Druckerei plan,
geschnitten und in Kartons, nicht eingeschweißt in Stapeln, die sich wölben.
Wie wird sortiert und eingeliefert?
Karten sortieren wir wie Briefe nach Postleitzahl und Leitregion, gedruckt wird in dieser Folge. Weil Karten glatt und
rutschig sind, bündeln wir sie mit Banderole oder Gummi nach der Vorgabe Ihres Zustellers, jeweils mit Bundzettel oben. Maxikarten
und Selfmailer stehen hochkant in Behältern, damit die Kanten nicht knicken. Die Einlieferungsliste zeigt Mengen je Sortierstufe;
gemischte Restmengen weisen wir getrennt aus. Ob sich die Karte für eine günstige Versandform eignet, entscheidet ihr Format und
Gewicht – beides prüfen wir am Muster, bevor ein einziges Exemplar gedruckt ist.
Typische Stolpersteine und wie wir ihnen vorbeugen
Lack auf dem Adressfeld: Tinte perlt ab oder verwischt – das häufigste Problem bei Karten.
Zu dünner Karton: Eine Karte muss steif genug sein, um die Sortiermaschine zu überstehen; zu dünne Karten knicken und
werden als Brief behandelt.
Gewölbte Stapel: Frisch gedruckte und eingeschweißte Karten wölben sich und laufen schief durch den Drucker.
Code doppelt vergeben: Liefert Ihr System die Codes getrennt von der Adressdatei, prüfen wir die Zuordnung und ob jeder
Code nur einmal vorkommt.
Selfmailer springt auf: Offene Falzkanten verfangen sich; Verschluss und Laufrichtung prüfen wir am Andruck.
Wo diese Adressierart bei uns endet: Karten mit aufgeklebtem Muster, Rubbelfeld oder eingestecktem Gutschein fallen aus dieser Art heraus – bei uns endet sie beim Druck auf der Karte selbst.
Beispiele aus der Praxis
Sendung
Worauf es ankommt
Maxikarte mit Gutscheincode an Kundenkarten-Inhaber
Datum und Uhrzeit als variables Feld, Fallback ohne Termin
Gefalzter Selfmailer mit Anmeldeabschnitt
Falz geschlossen, Anschrift außen, Kundennummer auf dem Abschnitt
Klassische Postkarte zur Eröffnung
nur Anschrift, keine weiteren Felder
Zeitplan
DateiAdressen und Codes zusammenführen, Dubletten entfernen, Prüfbericht
Andruck10 Karten aus echten Datensätzen, Wischtest auf der Oberfläche, Foto an Sie
AbholungKarten geschnitten und plan in Kartons, per Spedition aus Ihrer Druckerei
FertigstellungDruck in Sortierfolge, Stichprobe alle 250 Karten gegen die Datei, Banderolen
ÜbergabeBehälter hochkant auf Paletten, Einlieferungsliste und Fotos
Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
Aus der Praxis
Stadtwerke aus dem Ruhrgebiet luden 45.000 Kunden per Maxikarte zu einem Tarifwechsel ein. Aus 46.300 Datensätzen blieben nach dem Abgleich 45.000 Empfänger; auf jede Karte kamen Anschrift, persönliche Anrede und ein Wechselcode. Mit Dateiprüfung, Personalisierung, Sortierung, Einrichtung und Transport von drei Paletten lag die Kalkulation bei rund 9.578 € bzw. 21,3 ct je Karte (Preisstand 2026, Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster), gedruckt in 3 Arbeitstagen.
Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.
Fragen zu Postkarte
Brauchen Postkarten eine andere Datei als Briefe?
Nein, dieselben Adressspalten genügen. Neu sind meist Code- oder Filialfelder – die bitte in eigene Spalten, nicht in die Anschrift.
Können Sie auf lackierte Karten drucken?
Auf lackierten Flächen hält Tinte schlecht. Wir testen am Andruck; sicherer ist ein unlackiertes Adress- und Codefeld, das Ihre Druckerei aussparen kann.
Wie verhindern Sie, dass ein Code zweimal gedruckt wird?
Wir prüfen die Codespalte vor dem Druck auf Wiederholungen und leere Felder und melden Auffälligkeiten im Prüfbericht; gedruckt wird erst nach Ihrer Freigabe.
In welchen Leistungen kommt diese Adressierart vor?
Grammatur mal Fläche, vergessene Antwortkarten, Papiertoleranzen und Dicke: wie Sie das Gewicht einer Sendung vorab errechnen und was zu tun ist, wenn das Muster über der Grenze liegt.
Briefanrede aus Geschlecht, Titel und Name bilden, leere Felder abfangen, lange Namen testen, Codes zuordnen: eine Checkliste für Serienbriefe, die beim Empfänger nicht unfreiwillig komisch wirken.
Nennen Sie Auflage, Adressträger, personalisierte Seiten, Länder und Einlieferungstermin: Sie erhalten den Preis je Sendung nach Arbeitsschritten, den Andrucktermin und die Frachtkosten zum Einlieferungspunkt. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.