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Adressierarten · Adressieren lassen

Mailing für Deutschland und Österreich: eine Datei, zwei Einlieferungen

Kommen deutsche und österreichische Empfänger in einer Datei, trennen wir sie, sortieren beide Teile nach den Regeln des jeweiligen Landes und bereiten zwei Einlieferungen mit eigenen Unterlagen vor. Sortieren, Bündeln und Einlieferungsliste kosten 12,00 € bis 22,00 € je 1.000 Sendungen (Preisstand 2026, Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster); an Handarbeit fallen rund 1,5 s je Sendung für Bündeln und die getrennte Palettenkennzeichnung an.

Richtwert 2026 12,00 € – 22,00 € je 1.000 Sendungen · Handanteil rund 1,5 s je Sendung (Voreinstellung im Mailingrechner)

  • Eine Datei, zwei Länder, zwei Einlieferungen
  • Personalisierung · 1 Seite
  • Kuvert im selben Durchlauf möglich

Was wird wohin gedruckt?

Adressträger ist meist das Anschreiben im Fensterkuvert, möglich sind aber alle anderen Arten dieser Übersicht. Was sich ändert, ist der Adressblock: Deutsche Postleitzahlen haben fünf Stellen, österreichische vier. Wird das österreichische Teilpaket in Österreich eingeliefert, steht keine Länderzeile unter dem Ort; geht es mit der deutschen Einlieferung über die Grenze, braucht jede österreichische Anschrift „ÖSTERREICH“ als letzte Zeile in Großbuchstaben. Welche der beiden Wege gilt, legen Sie vor dem Druck fest.

Auch der Freimachungsvermerk unterscheidet sich je Land und Zusteller. Deshalb drucken wir die beiden Teile als getrennte Druckaufträge mit eigener Arbeitsanweisung – gleiches Layout, anderer Vermerk, andere Sortierung. Die Schrift und die Lage im Fenster bleiben gleich, damit beide Teile zum selben Kuvert passen.

Welche Daten und Vorlagen brauchen wir?

Die Datei (CSV oder Excel) braucht eine Länderspalte mit eindeutigen Werten (DE, AT – nicht „Deutschland“, „D“ und „BRD“ gemischt) und Postleitzahlen als Text. Anschriften außerhalb beider Länder weisen wir im Prüfbericht getrennt aus und drucken sie nur nach Ihrer Freigabe.

Zur Vorlage gehören das Layout mit beiden Freimachungsvermerken, der Hinweis, wo jeder Teil eingeliefert wird, und die Vorgaben Ihres Zustellers oder Postdienstleisters in beiden Ländern. Wer in Österreich eine andere Anrede oder einen anderen Ansprechpartner nennt – etwa die Niederlassung in Wien statt der Zentrale in München –, bekommt dafür eine eigene Spalte.

Wie wird sortiert und eingeliefert?

Nach der Trennung sortieren wir den deutschen Teil nach Leitregion, den österreichischen nach den Vorgaben des dortigen Zustellers. Beide Teile laufen getrennt durch den Drucker, bekommen eigene Bunde, Behälter und Paletten, und jede Palette wird mit Land, Menge und Sortierstufe beschriftet und fotografiert. Sie erhalten zwei Einlieferungslisten und zwei Mengenprotokolle. Für Österreich liegt unser Standort Slavonice nahe an der Grenze, der deutsche Teil geht von der Zentrale aus an den vereinbarten Einlieferungspunkt oder zu Ihrem Dienstleister. Wir sind kein Partner eines Postunternehmens: Sortierung, Bündelung und Kennzeichnung richten sich nach den Vorgaben des Zustellers, den Sie wählen, und die Portosätze nennt Ihnen der Zusteller selbst.

Typische Stolpersteine und wie wir ihnen vorbeugen

  • Verlorene Null: Excel macht aus der sächsischen 01067 die 1067 – und die Adresse sieht plötzlich österreichisch aus. Wir prüfen Postleitzahl und Ort gegeneinander, nicht nur die Stellenzahl.
  • Länderspalte leer: Fehlt das Land, entscheidet allein die Postleitzahl – bei vierstelligen Nummern mit fehlender Null ein Risiko.
  • Länderzeile, wo sie nicht hingehört: Eine „ÖSTERREICH“-Zeile in der Einlieferung in Österreich stört die Sortierung.
  • Anrede und Titel: In Österreich sind akademische Grade wie „Mag.“ oder „DI“ in der Anrede üblich; die Titelspalte muss sie vollständig enthalten.
  • Termin je Land: Feiertage unterscheiden sich; der Einlieferungstermin wird für jeden Teil einzeln geplant.

Wo diese Adressierart bei uns endet: Die Trennung endet bei Deutschland und Österreich: Einzelne Anschriften aus anderen Ländern weisen wir aus, eine eigene Auslandseinlieferung für weitere Länder bereiten wir nicht vor.

Beispiele aus der Praxis

SendungWorauf es ankommt
Kundenmailing eines Händlers mit Filialen in beiden LändernFilialname je Land, zwei Freimachungsvermerke
Mitgliederpost eines grenzüberschreitenden VerbandsTitel wie Mag. und DI, Länderspalte bereinigt
Preisliste eines Herstellers an Fachbetriebeösterreichischer Teil mit Länderzeile über die deutsche Einlieferung
Hochschulpost an Alumni in DE und ATzwei Termine wegen unterschiedlicher Feiertage

Zeitplan

  1. DateiLänderspalte bereinigen, Postleitzahl gegen Ort prüfen, Teil DE und Teil AT im Prüfbericht
  2. Andruck10 Musterstücke aus beiden Ländern, beide Freimachungsvermerke im Foto
  3. AbholungDrucksachen für beide Teile in einer Lieferung, getrennt nach Vermerk
  4. FertigstellungZwei Druckaufträge, zwei Sortierungen, Paletten je Land beschriftet
  5. ÜbergabeZwei Einlieferungslisten, zwei Mengenprotokolle, zwei Übergabeorte

Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Aus der Praxis

Eine Handelskette aus Oberösterreich schrieb ihre 30.000 Kundenkarten-Inhaber an, rund zwei Drittel in Österreich, der Rest in Bayern. Aus 30.900 Datensätzen wurden nach Abgleich und Trennung zwei Teile; beide druckten wir personalisiert, ließen sie im selben Durchlauf maschinell ins Fensterkuvert laufen und übergaben drei Paletten an zwei Einlieferungspunkte. Mit Einrichtung und Transport lag die Rechnung bei rund 7.611 € oder 25,4 ct je Sendung (Preisstand 2026, Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Fragen zu DE und AT

Kann ich den österreichischen Teil in Deutschland einliefern?

Das entscheiden Sie mit Ihrem Zusteller. Dann bekommt jede österreichische Anschrift eine Länderzeile, und wir sortieren nach seinen Vorgaben für Auslandssendungen.

Woran erkennen Sie falsche Länderzuordnungen?

Wir prüfen Postleitzahl und Ort gemeinsam. Eine vierstellige Postleitzahl mit deutschem Ort ist fast immer eine verlorene führende Null und landet im Prüfbericht.

Bekomme ich getrennte Unterlagen für beide Länder?

Ja, je Land eine Einlieferungsliste, ein Mengenprotokoll und eigene Palettenfotos.

In welchen Leistungen kommt diese Adressierart vor?

Mehr dazu im Ratgeber

DE und AT: Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Auflage, Adressträger, personalisierte Seiten, Länder und Einlieferungstermin: Sie erhalten den Preis je Sendung nach Arbeitsschritten, den Andrucktermin und die Frachtkosten zum Einlieferungspunkt. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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